Das ultimative Schauaquarium

Mit nach  über 50 Jahren Hobbyaquaristik, kurz nach meiner Pensionierung und, nach Udo Jürgens am Lebensanfang mit 66 Jahren, sollte es das „ultimative Schau-Aquarium“ (AEW, s. unten) sein.

Wunsch, Philosophie / resultierende Spezifikation

Unser Wohnbereich ist seit über 30 Jahren durch Kamin und Aquarium getrennt. Letzteres hat schon zu allen denkbaren Überschwemmungen mit Salz- und Süßwasser geführt

  • die Unter- und Umbauten begannen irgendwann zu faulen
  • die Beleuchtungen und diverse elektrische Helfer korrodierten
  • Schmier- Pinsel- und viele andere Algen machten auch nicht immer Freude

Der Experte weiß, dass diese, wie auch die untenstehende Liste endlos wird. Hinzu kam die berufliche Notwendigkeit das Aquarium oft über bis zu 5 Wochen sich selbst zu überlassen. Die Anlage sollte folgende Grundbedingungen erfüllen:

  • Unauffällig in der Architektur des Raumteilers mit den beiden Elementen Kamin und Aquarium
  • Rückseitig eingebaute Schiebetür um Ess- vom Wohnzimmer abtrennen zu können (s. Bild 2)
  • Keine korrodierenden oder faulende Elemente
  • Voll automatischer Betrieb, einschließlich täglichem, etwa 10 %-igem, Wasserwechsel
  • Biofilter mit Rückspülung zur Minimierung  von Filterreinigungsarbeiten
  • 2-facher Hauptpumpenbetrieb, alternierend an getrennten Stromkreisen
  • Sichere Zentrale Computersteuerung (IKS)
  • Guter Pflanzenwuchs trotz Besetzung mit Tanganjika Cichliden und minimaler Algenbewuchs
  • Keine Scheidung nach 40 Jahren von meiner „besten Ehefrau von allen“.

Summa summarum ich wollte eine „Aquaristische Eierlegende Wollmilchsau“ (AEW).

Bei Händlern und Aquarienbauern stieß ich beinahe ausnahmslos auf Unverständnis für den Wunsch die Anlage als Generalunternehmer mit mir durchzuplanen, zusammenzustellen, zu bauen und schließlich vor Ort komplett in den  vorgesehenen Raumteiler einzubauen, einzurichten, in Betrieb zu nehmen und schließlich auch mit Moories & Co zu besetzen.  Schließlich, der geneigte Leser ahnt es, das war etwas für AquaGlas, für Stefan Klebsch.

Das Resultat – nach über einjährigem Betrieb kann habe ich eine einmalige Anlage, alles funktioniert wie geplant. Das Team von Aquaglas hat überzeugend gearbeitet, meine beste Ehefrau von allen erlebt erstmalig eine Anlage ohne die bekannten Katastrophen  und sieht den nächsten 40 Jahren diesbezüglich freudig entgegen und schließlich hat der „after sales service“ problemlos geklappt. Natürlich kamen während des Bau’s und der Zusammenstellung diverse Wünsche auf. Das freut den auf Festpreis fertigenden Unternehmer nicht unbedingt; Unternehmer und Kunde haben auch das mit Bravour hinter sich gebracht.

Alles in Allem mit AquaGlas hatte ich eine vorzügliche Entscheidung getroffen

In Rahmen einer Referenz geht es zu weit die Anlage im Detail zu beschreiben. Einige Hinweise nachstehend und wenn die nicht genügen wird AquaGlas sicherlich mit Rat und Tat zur Seite stehen.

  • Aufbau ist der Sektion „Vor Ort“ auf der AquaGlas Webseite dargestellt
  • Der Biofilter ist in den Grundzügen in Bild 2 zu sehen.  Die Frischwasserzufuhr wird über die IKS Einheit und einem professionellem Magnetventil gesteuert. Es steht sehr gutes Brunnenwasser zur Verfügung. Die Aufbereitung erfolgt denkbar einfach: Erwärmung im Durchlauferhitzer, via IKS Dosierpumpen entsprechend Zugabe einer Salzlösung (Aquadur hat sich sehr bewährt) und Tagesdünger.
  • Eine manuell zu schaltende Rückspülung zur Reinigung des Filters, je nach Besatz in 6 –9 Monats Intervallen
  • Beleuchtung  T5 Leuchtstoffröhren von 8:00 bis 22:00 Uhr mit 2 Stunden Unterbrechung über Mittag (das mögen die ungewünschten Algensorten überhaupt nicht!).
  • Der Pflanzenwuchs ist – für Tanganjika Besatz außergewöhnlich - enorm kräftig und wird auch gerne als Futter genommen. Letzteres ohne für den Betrachter störend zu wirken da in der Regel die älteren Blätter gefressen werden – man raucht kaum absterbende Blätter zu entsorgen! Gelegentlich muss der starke Bewuchs ausgedünnt werden.